Der Kinderwagen-Fauxpas

Neulich vormittags auf ebay Kleinanzeigen: der Impuls, mich mal unverbindlich nach Kinderwagen umzusehen. Es eilt noch nicht besonders, aber früher oder später werde ich einen brauchen, und so hat ’sich mit der Materie vertraut machen‘ die Prokrastinationsfunktion im Arbeitstag übernommen, die vormals von Youtube-Videos ausgefüllt wurde. Weiterlesen

Werbeanzeigen

Episode 6: Die auflösenden Szenen. Und Ende.

Wir kommen dann zum Schluss: Im Film werden gen Ende irgendwann die am Anfang und im Verlauf der Geschichte entstandenen Fragen und Probleme wieder aufgegriffen und zu einem wie auch immer gearteten Abschluss geführt. Um zu halten, was man dem Zuschauer mit der ganzen Sache versprochen hat. Weiterlesen

Leichteres Zusammenleben mit Obst

Gut, da sitzt man also fünfunddreißig Sommer lang draußen, saut sich mit Wassermelone ein und redet es sich schön, das gehöre schließlich dazu, und wie toll es sei, dann gleich ins Wasser zu springen und sich abzuwaschen, und all die Kindheitsgefühle… Aber wenn man ehrlich ist, pappt es überall und nervt, und als könne man nicht uneingesaut ins Wasser gehen. Man weiß es bloß einfach nicht besser. Weiterlesen

Ein Zustellunternehmen steht im Weg, oder Die Macht des öffentlichen Gemaules

Ist denn heute letzte Woche Dienstag? Und wo war der dienstägliche Blogpost? Letzte Woche?

Der steckte fest, und zwar auf dem Weg von der Computerfirma zu mir, oder genauer: die Infrastruktur, um ihn zu schreiben und online zu schalten, namentlich ein Rechner, steckte in den unergründlichen Kreisläufen der UPS-Auslieferung. Weiterlesen

Feminismus und Mutterschaft 9: Für eine Gesellschaft, in der Väter so sehr Elternteil sind wie Mütter

Der schöne Blog mit dem tollen Namen glücklich scheitern hat sich mal ausführlich mit dem Themenkomplex Feminismus und Mutterschaft befasst – ganz schön erhellend. Aus gegebenem Anlass bin ich Teil der Sache mit diesem Interview und freu mich drüber.

glücklich scheitern

Dein Name (egal ob klarname, pseudonym, blog…)

Katja – bloggt als vitalinsights auf lebenswichtigeerkenntnisse.com

 

Hast Du (eigene, adoptierte, zu pflegende…) Kind(er), möchtest Du welche, hast Du Dich bewusst dafür/dagegen entschieden, welche Voraussetzungen bräuchtest Du um Kinder bekommen zu können/wollen?

Mein erstes Kind kommt planmäßig im Dezember zur Welt; dazu gibt es schon die Tochter meines Freundes – zweieinhalb und super. Kinder wollte ich tatsächlich immer, zumindest war das immer Teil der vagen Zukunftsvorstellungen. So ganz konkrete Pläne wiederum hatte ich in der Hinsicht nicht so sehr, auch weil Freiberuflertum und Finanznöte, tausend Ideen und Projekte, eine Trennung nach sehr langer Beziehung, und dann die Patchworkkomplikationen nach neuem Verlieben nie die Ruhe gebracht hatten, in der man sich umguckt und denkt: So. Erst mal alles erledigt. Dann kann’s ja losgehen. Aber vielleicht existiert dieser Moment auch nur in unrealistischen Wunschträumen. – In unserem Fall haben wir zumindest darüber gesprochen und…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.790 weitere Wörter

Streiten – Ein Methodenpanoptikum. Folge 1

Ich habe das Gefühl, das könnte eine Serie werden. Hm.
Heute: Die Herd-Metapher. Verschiedene Herangehensweisen an einen Konflikt.

Für die, die’s langwieriger mögen:
Weiterlesen

Wo man zuletzt guckt

Für all die, die auch mal in die Lage kommen, nach einer Fahrt mit geliehenem Auto in eine andere Stadt und kurz vor Rückreiseantritt den Verlust des zugehörigen Schlüssels feststellen zu müssen, Weiterlesen

Ein bisschen Zen und schönes Leben

Bei mir wurde eingebrochen; mitten in einer sehr kurzen Nacht hat ein blöder Penner das Wohnzimmerfenster aufgehebelt, während vier Leute in der Wohnung schliefen, sich meinen ungefähr acht Jahre alten Laptop geschnappt, und ist offenbar überhastet wieder abgehauen, ohne auch nur das Netzteil mitzunehmen. Wie ich um ungefähr Viertel vor sieben morgens rekonstruierte, beim Packen für die Wochenendpaddeltour. Weiterlesen

Drei Zutaten

Ich esse gern, und sehr gern gut, und habe mich eine Weile darum bemüht, eine gute Köchin zu werden. Auch für Ruhm und Applaus, aber schon auch, um mir selbst Zufriedenstellendes liefern zu können. Dabei war der Ansatz in den ersten Jahren des Alleinewohnens und Experimentierens: beim Schnippeln und Garen viel wirbeln, auf der Würzebene viel kombinieren, maximale Komplexität. Weiterlesen

Das kapriziöse Wesen der Zeit

Wieder keine Zeit gehabt, früh loszuschreiben. Musste noch online Zeitungen lesen mit dem Laptop im Bett, und dann rief jemand an… Uff, und morgen noch nen Brief einschmeißen. Wenn ich’s schaffe. Weiterlesen